Nasenarbeit

Immer der Nase nach!

Als ausgebildete Fährten- und Mantrailing Trainerin weiß ich, wie hilfreich, spannend und glücklich machend der (hier: kontrollierte) Einsatz einer Hundenase sein kann und setze diese Arbeit sehr gerne unterstützend, den Bedürfnissen folgend und sinnstiftend ein.

WER kann das?

Man kann eigentlich sagen: jeder Hund mit einer Nase. Denn die Nase ist ein unglaublich leistungsfähiges Sinnesorgan, welches unfassbar besser riechen kann als wir Menschen (s. Piggyback No.17 ff). Natürlich gibt es Einschränkungen bezgl. der physischen und psychischen Verfassung oder auch Ambitionen. Das bezieht sich gleichermaßen auf den Menschen, denn der riecht zwar nix, ist dennoch aktiv an der Suche beteiligt. Das geht nur in Teamarbeit!

WAS kann das?

Zum einen ist es eine tolle Beschäftigung. Es macht Spaß, zusammen durch die Wälder und Wiesen oder auch durch urbanes Gebiet zu streifen und eine Fährte zu verfolgen, eine Versteckperson aufzuspüren und sich gemeinsam zu freuen. Nach getaner Arbeit isst, ruht und schläft es sich gleich viel besser. Das geht den Hunden ganz genauso=)

Ein ganz wichtiger Punkt bei unserer Art von Fährtensuche und Mantrailing ist der Blick auf die Bedürfnisse der Teams. Eventuelle Schwierigkeiten im Alltag, Bewältigung von unsicheren Situationen, Stärkung des Selbstvertrauens und der Kompetenzen beider Teampartner gehört neben der selbsterfüllenden Arbeit genauso dazu.

Das schweißt zusammen! Ihr als Team könnt euch noch besser kennenlernen und Großes bewirken.

Es ist eine tolle Möglichkeit, selbst älteren, bewegungseingeschränkten Hunden und Menschen, also mit Handicaps körperlicher Natur, eine Aufgabe zu geben, die sowohl auslastend, ausgleichend und anspruchsvoll ist.

Selbst wenn man nicht mehr über Stock und Stein rennen kann oder auch manchmal vergisst, was man eigentlich gerade im Garten wollte.

Man kann es durchaus als Pausenzeit / aktive Erholung von dem normalen Alltagswahnsinn, Diskussionen und Konflikten sehen, mit denen man sich mehr oder weniger auseinandersetzen muss. Übungen zu Leinenführigkeit, Impulskontrolle, Sich-angemessen-benehmen-müssen usw. rücken kurz in den Hintergrund. Denn hier soll und muss der Hund ja vorneweg gehen und für andere Impulse und aus der Haut fahren hat er im Idealfall gar keine Kapazitäten, weil er einen wichtigen Job zu erledigen hat! Was für eine Verschnaufpause für alle Beteiligten=)

Zu guter Letzt macht es mir große Freude, die Teams dabei zu begleiten.

WO geht das?

Eigentlich überall – angepasst an das Mensch Hund Team, mal leichter, mal herausfordernder. Fährten kann man auch alleine legen. Wenn ihr schon ein wenig bei mir üben konntet, zeige ich dir gerne, wie das geht.

Mantrailen kann man natürlich auch überall. Doch wird es hier schon etwas schwieriger, Versteckpersonen zu finden, die freiwillig in der Walachei ausharren, um sich suchen zu lassen. Vor allem dürfen es keine für den Hund wichtigen Personen sein (keine Familienmitglieder, Bezugspersonen)! Sonst kann es für den Hund eine Rettungsmission werden und hat mit Spaß gar nichts mehr zu tun!

WAS ist noch wichtig?

Mein Fokus bei der Fährten- und Mantrailing Arbeit liegt auf dem Spaß, der Freude und der persönlichen und bedürfnisorientierten Förderung und Entwicklung. Wir schauen zusammen, was neben der Beschäftigung und dem Spaß für euch sinnvoll ist und ob / wie wir Herausforderungen einbauen können.

Es geht also nicht um professionelle Suchhunde-Arbeit. An die professionelle Ausbildung der Mensch-Hund-Teams werden natürlich ganz andere Anforderungen gestellt.

Probiere es gerne einmal aus. Lass dich ein auf eine Welt, die wir uns nur annähernd vorstellen können und genieße es, ganz „erlaubt“ hinter deinem Hund zu laufen und dir von ihm die Richtung zeigen zu lassen=)

Vielleicht hast du ja ein paar Interessierte um dich herum und ihr könnt zusammen einen kleinen Workshop buchen. In der Gruppe macht es viel Spaß und es ist spannend, andere Teams bei der Arbeit zu sehen.

Ich freue mich darauf, euch auf einem Trail zu begleiten.